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Vorzeit
Die Vorzeit Dänemarks 12.500 v.Chr. - 1050 n.Chr. |

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Erleben Sie 14.000 Jahre Vorgeschichte von der Eiszeit zur Wikingerzeit in Dänemark, erzählt durch archäologische Funde von der Stein-, Bronze- und Eisenzeit |

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Steinzeit |
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Die ersten Menschen kamen vor über 15.000 Jahren nach Dänemark. Sie waren Jäger und Sammler, die von Stelle zur Stelle nach Jagdtieren, Fischen und wilde Pflanzen suchten. Das Rentier war ihre wichtigste Beute, später auch der Auerochse und der Hirsch.
Nach der Eiszeit ungefähr 9500 v.Chr., wurde das Klima milder und der Wald wuchs. Die Rentiere wurden von Auerochsen, Schweine und Bären ersetzt. Dieser Auerochse wurde in einem Moor in Vig gefunden.
Ungefähr 4000 v.Chr. begannen die Jäger das Land urbar zu machen und Kühe, Schweine und Schafe zu halten. Sie fälten Wälder, bauten Häuser und wurden Bauern.
Der Feuersteindolch, aus der Steinzeit von etwa 2000 v.Chr., ist aus Hindsgavl auf Fünen, wo die Technik ein sehr hohes Niveau der Zeit erreicht hatte.
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Bronzezeit |
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Im Laufe des Dritten Jahrtausend v.Chr. wurde die Kenntnis zur Metallgiessung in Europa verbreitet, und nach ungefähr 1700 v.Chr. war der Norden von eine selbständige Bronzezeit-Kultur geprägt. Das Metall musste man vom Süden holen und der Handel wurde von der oberen Schicht geführt.
Die Sammlung enthält einmalige archäologische Funde wie das internationale Prachtstück der Sonnenwagen, aus Trundholm Moor aus der Bronzezeit, ein Symbol für eine enge Verbindung mit dem göttlichen Gestirn.
Das Egtved-Mädchen aus der Bronzezeit wurde mit Hemd und Schürze, Bier und Honig in einer völlig bewarten Kiste von 1370 v.Chr. gefunden.
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Eisenzeit |
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Eisen war ein besseres Material für Geräte als Feuerstein und Bronze. Und um etwa 500 v.Chr hatte man eine Technik entwickelt die den Eisen verarbeiten konnte. In der Eisenzeit wurden grössere Teile von Dänemark bewohnt. Die Landwirtschaft verbreitete sich und die Bevölkerungszahl wuchs. Das Land war in Häuptlingtümer eingeteilt und ab Christi Geburt wuchs der Kontakt mit dem Römischen Imperium.
Der wichtigste Fund der Eisenzeit waren die Goldenen Hörner von etwa 400 v.Chr., sie waren aus echtem Gold und wiegten 7,5 Kilo. Die Goldene Hörner erzählen Mythen mit einem von uns unbekannten Inhalt. Sie wurden 1820 gestohlen und umgeschmolzen. Die Heutigen sind deshalb Kopien.
Ein Anderer der zentralen Funde ist der imponierende Gundestrupkessel aus der Eisenzeit. Der Kessel ist einer der feinsten Silberarbeiten Europas und die Motive zeigen fantastische Bilder aus der keltischen Mythologie. In der Eisenzeit war die wichtigste Opferstelle des Menschen das Moor. Die Dejbjergwagen wurden ungefähr 100 v.Chr., als Opfergabe im Moor bei Dejbjerg in Jütland gelegt.
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Wikingerzeit |
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Die Wikingerzeit war die letzte Periode der Frühzeit Dänemarks, sie fing etwa 800 n.Chr. an. In dieser Zeit wuchsen die Städte hervor und Dänemark wurde langsam ein gesammeltes Reich. Die Wikinger plünderten Gebiete in Deutschland, Frankreich, England und Irland. Kostbare Silbergegenstände aus Klostern und Kirchen wurden geplündert, aber es wurde auch friedlicher Handel betrieben. Die letzte Zeit der Vorzeit kennt man aus schriftlichen Quellen. Vom Ausland her hat man Reisebeschreibungen über Wikinger, aber vom Reich selbst hat man nur die Runeninschriften. Sie wurden auf Metal, Bein, Holz oder Stein geschrieben, wie der große Stein von 1000 n.Chr. aus Tryggevælde.
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Sammlungsgeschichte |
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Die Sammlung ist einer der ältesten in Europa und wurde von König Frederik VI. (1768-1839) in 1807 gegründet. Christian Jürgensen Thomsen wurde der tägliche Leiter der Sammlungen und unter seiner Forschung kam er zu dem Ergebnis, dass die Frühzeit in den drei Perioden Stein-, Bronze- und Eisenzeit eingeteilt werden konnte das noch immer in der ganzen Welt gebraucht wird.
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