|
|
|
 |

|

Mittelalter Das Mittelalter Dänemarks 1000 n.Chr. - 1536 n.Chr. |

|

Erleben Sie die dänische Gesellschaft ungefähr Jahr 1000 als das Christentum gerade eingeführt worden war, und bis zur Reformation in 1536, als die dänische Staatskirche protestantisch wurde. |

|
Die Kunst und die Kirche |
|
|
Die Kirche des Mittelalters spielte eine große Rolle auf vielen Niveaus in der Gesellschaft und diese Bedeutung sieht man in der Ausstellung des Nationalmuseums deutlich, die viele prachtvolle, merkwürdige und faszinierende Gegenstände der Welt der Kirche enthält. Mittelalterliche Kunstwerke wurden in erster Linie zur religiöser Anschauung geschaffen und darüber hinaus als eine belehrende Aufgabe. Nur wenige konnten lesen und deshalb war der gebrauch von Bilder und Symbole von größter Bedeutung um die Zusammenhänge in der Gesellschaft und darin den Platz der Einzelnen sichtbar zu machen. |
 |
König und Edelmann |
|
|
Daneben entwickelte sich langsam auch die profane Kunst, anfänglich beim König, an den Höfen Adeliger und später auch im bürgerlichen Umfeld – alle brauchten sie die Kunst um ihre Macht, Bedeutung und Soziales Niveau zu zeigen. Dänemark im Mittelalter war ein Agrarland das von großem Gutsbesitzer Familien geprägt war. Die Gutbesitzer machten Kriegsdienst beim König, dafür konnten sie über ihre Güter verfügen und brauchten keine Steuer bezahlen. Waffen und Kriegsausrüstung sind deshalb auch ein Unvermeidlicher Teil der Ausstellung. |
 |
Handelsstädte |
|
|
Aber das Mittelalter war auch die Zeit der Städte. Es ist in dieser Periode, wo fast alle Städte die heute in Dänemark existieren entstanden. Die Städte im Mittelalter waren Zentren des Handwerks und Handel. Die archäologischen Funde zeugen von weitläufigen Handelsverbindungen, spezialisiertes Handwerk und vom bunten sozialen Leben der Städten. Dänische Kaufleute spielten in der Wikingerzeit und im frühen Mittelalter eine große Rolle beim Osterseehandel, aber die Entstehung neuer deutschen Küstenstädte wie z.B. Lübeck, tat dass die Hansaen nach und nach den Fernhandel übernahm. Die Hansaschiffe brachten Salz von Lüneburg zu dänischen Fischdörfer, so dass der frische Fisch gesalzt werden konnte und wieder zurück auf den Europäischen Märkten verkauft werden konnte. |
 |
Die Nordländer |
|
|
Kurz vor Jahr 1000 wurde Grönland von Nordländern bevölkert. Laut der Isländische Sagas entdeckte Erik der Rote das Land. Die Nordländer wohnten ungefähr 500 Jahre in Grönland und sie erhielten ihre westliche Kultur, falls möglich, wie es bei Textilfunde zu sehen ist. Die Ursachen, das Verschwinden der Nordländer von Grönland in den 1400-Jahren, sind unbekannt. |
 |
|