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Neuzeit
Die Neuzeit Dänemarks 1660 n.Chr. - 2000 n.Chr. |

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Erleben Sie die Dänische Neuzeit von 1660 als Dänemark nach den Schwedenkriegen ein Absolutistischer Staat wurde, die Gründung des Nationalstaates 1848, bis zum heutigem Wohlfahrtsstaat. |

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Der Absolutismus |
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In 1660 wurde der Absolutismus durch einen Putsch von Frederik III. in Dänemark eingeführt. Das Land lag nach den Kriegen mit Schweden in Ruinen. Deshalb rief der König die Stände zu sich um eine Lösung der schlechten Ökonomie zu finden. Die Stände konnten sich nicht um eine Verfassung einigen und Frederik III. gab sich deshalb selber uneingeschränkte Macht von Gottes Gnade. Seit jenem Tag geht der Thron in erblicher Reihenfolge. Mit dem Absolutismus wurde ein neues System eingeführt, wo alle ideell gesehen die gleiche Möglichkeit hatten eine Karriere im Staat zu machen. Damit konnten alle einen höheren Status erreichen. Man wurde jetzt nach Fähigkeit gewählt und nicht nach Geburt. Aber in der Praxis war die Gesellschaft noch immer in Ständen mit großen hierarchischen Unterschiede aufgeteilt. Es gab Regeln wie man gekleidet seien sollte und so konnte man den Unterschied zwischen den Ständen sehen.
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Bauer-Bürger-Aufklärung |
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Die Ausstellung nimmt Ihnen durch den Alltag des Bauers, er erzählt von ihre Verpflichtungen gegenüber dem Gutsherr und über dem Leben in den Kaufstädten und auf den Herrensitzen. Der Adel verlor in dieser Periode seine machtvolle Position. Jetzt konnte alle im Prinzip einen Herrensitz erwerben und alle konnten im Prinzip auch eine Beamtenstellung im Staat bekommen. Das Bürgertum – die Beamten, Akademiker und Großkaufleuten waren im Anzahl gewachsen, sie forderten Gleichberechtigung mit den Adeligen. Ihre Ideale war der Aufgeklärte Fürst, der ein Garant des gerechten Staates war. Auch auf dem Land war man von dem Aufklärungsgedanken inspiriert und durchführte große Agrarreformen.
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Das dänische Reich |
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Im 17. Jahrhundert umfasste das dänische Reich das Königreich Dänemark mit Schonen, Halland und Blekinge, das Königreich Norwegen mit den kleinen Ländern Färöern, Island und Grönland mitsamt den Herzogtümern Schleswig und Holstein. Der dänische König war Herzog von Schleswig und Holstein. Die beide Herzogtümer waren der südlichste Punkt des Reiches und somit die Pforte zur Europa. Die Herzogtümer waren für ihre reichen Städten und Unternehmsamen Leuten mit viele zugewanderte deutsche Handwerker bekannt. Sie hatten zeitlich eine blühende Industrie, wie z.B. Fayencefabriken und Spitzeindustrie.
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Welthandel und Kolonien |
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Der Absolutismus war auch eine Zeit der internationalen Kolonie- und Handelsabenteuer. Die dänische Monarchie hatte Siedlungengebiete in Asien, Indien, Afrika und Westindien. In dem letzten Teil des 1700-Jahren war Dänemark ein Neutraler Staat und Kopenhagen wurde ein Knotenpunkt des Welthandels. Es war eine blühender Wirtschaftszeit. Der Handel und die Kolonien wurden zum Anfang an von Kompanien und später dann auch von privaten Kaufleuten getrieben. Die Waren wurde an Kaufleuten verkauft und ein großer Teil wurde nach anderen Ländern exportiert. Die neuen Waren Kaffe, Te und Schokolade bekamen einen großen Einfluss im täglichen Leben, und Porzellan und Fayence wurde jetzt in der Stelle von Silber und Zinn gebraucht, wenn man den Tisch decken sollte.
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Struensee - Diktator und Reformator |
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Die philosophischen Ideen der Aufklärung, die aus Deutschland stammten, inspirierte der deutschgeborene Arzt Streunsee. Er war Arzt des Absoluttischtischen Königs Christian VII., der sehr krank war und deshalb regierte Struensee statt dessen. Er durchführte eine Reihe von Reformen, wie z.B. Modernisierung des Staatsapparates, Begrenzung des Frondienst und Pressefreiheit. Aber der Widerstand gegen Struensee wuchs in vielen machtvollen Kreisen in Dänemark. Und dass Struensee auch der Liebhaber der jungen Königin Caroline Mathilde war und mit ihr ein Kind bekam tat die Sache nicht besser. Struensee wurde durch einen Putsch entfernt und 1772 bei öffentlicher Enthauptung hingerichtet.
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Der Nationalstaat |
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Im 19. Jahrhundert änderte sich der Blick der Künstler, Dichters und Wissenschaftlers an der Geschichte, Natur und Bevölkerung. Die Kunst und Geschichtsschreibung sollten vor allem die nationale Eigenart zeigen, eine Tendenz die von der deutschen romantischen Philosophie inspiriert war und die überall in Europa und auch in Dänemark sich durchsetzte. Im diesem Geist bekam Rasmus Nyerup die Idee zur Gründung vom Nationalmuseum. Ein Museum für Altertümer und ein Denkmahl das die dänische Vorzeit retten konnte. Die historischen Denkmähler waren in großen Mengen schon zerstreut geworden weil sie im Wege stünden wenn es gepflügt oder gebaut werden sollte.
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Bürgerkrieg und Verfassung |
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In 1848 fegte eine neue Welle von Revolutionen durch ganz Europa mit Ausgangspunkt in Paris. Soziale und demokratische Reformen wurden eine volkstümliche Forderung. Viele Stellen wurden die Forderung mit der Nationalen Frage zusammengeflochtet. Liberale in Deutschland sah Deutschlands Sammlung als eine Möglichkeit sich von dem dänischen Absolutismus loszureißen. Nach dem Tot von Christian VIII. gab Frederik VII. das Volk eine neue Verfassung und das Resultat wurde die Verfassung von 5.Juni 1849.Auf der gleichen Zeit fing der Bürgerkrieg zwischen deutsch- und dänischgesinnte in den Herzogtümer Schleswig und Holstein an, die mit der Losreißung und Niederlage Dänemarks 1864 endete. |
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Die moderne Stadt und die Industrie |
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Im Laufe vom dem 19. Jahrhundert wuchs eine neue Weltwirtschaft hervor getrieben von den europäischen Industrienationen. Neue Technologie wie die Eisenbahnen und die Dampfschiffe tat es leichter zu Reisen. Die dänischen Städte wuchsen in Anzahl und Einwohner, jetzt wohnten 38 Prozent in der Stadt, zum Vergleich zum früheren 21 Prozent. Die Industrie wuchs in dieser Zeit und Tausend von Männern und Frauen wurden jetzt Industriearbeitern. Es war eine große Umwälzung für den Handwerkern und den Landarbeitern. Der moderne Lebensstil war so wenig unterwegs in den größeren Städte. Es gab ein Gewimmel vom Leben in den Strassen und in den Höfen. Hier gab es bessere Möglichkeiten Geld zu verdienen als auf dem Land, es gaben mehrere Waren in den Geschäften und eine Menge von neuen Ideen. Aber das Leben in den Städten war harte Arbeit z.B. als Tagelöhner oder Näherin und Prostitution konnte den letzten Ausweg sein um Armenfürsorge zu vermeiden. |
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Die Wohlfahrtsgesellschaft |
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Die Erwartungen zum 20.Jahrhundert waren groß. Neue Gedanken und Ideen änderten die Auffassung der Existenz der Menschen. Parlamentarismus wurde 1901 eingeführt, die Anzahl der Parteien stieg und der Staat baute ein soziales System auf, das sich um die schwächsten Gruppen der Gesellschaft kümmerte.
In den dreißiger Jahren wurde die Arbeiterbewegung eine Volkstümliche Bewegung. Die Sozialdemokratie hatte die Regierungsmacht 1924 bekommen und zusammen mit den Radikalen führten sie eine Reihe von Reformen durch. Der Staatsminister Thorvald Stauning wurde die sammelnde Vaterfigur und Unheuer populär bei der Bevölkerung. Arbeit, bessere Wohnungen und soziale Rechte für alle waren einer der Hauptpunkte des Programms, wie auch das Nationale betont wurde.
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1. und 2. Weltkrieg |
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Zweimal in diesem Jahrhundert wurde der Fortschrittsoptimismus doch durch zwei Weltkriegen gebrochen. In den 1. Weltkrieg war Dänemark neutral und vermeidete so die Zerstörung des Krieges aber unter dem 2.Weltkrieg wurde Dänemark von Deutschland besetz und in dem Krieg hineingezogen.
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Die Konsumgesellschaft
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Unter den Hochkonjunkturen der 1957-73 bekamen viele Familien ein höheren Einkommen. Es gab keine Arbeitslosigkeit und die Frauen zogen vor auf dem Arbeitsmarkt zu bleiben, nachdem sie geheiratet hatten, weil man mit einem höheren Einkommen sich die vielen neuen Konsumgütern und Statussymbolen anschaffen konnte. Die Familie kam in Fokus. Die Mutter wurde berufstätig und deshalb übernahm die Behörden jetzt mehrere der Funktionen der Familie, wie z.B. die Errichtung von Kinderkrippen und Kindergärten. Und die Kinder und Jugendlichen bekamen neue Ausbildungsmöglichkeiten.
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